1870
22. März, Geburtstag Hans Soldans
1897
Beginn der anwaltlichen Tätigkeit Hans
Soldans
1903
Zulassung Hans Soldans als Rechtsanwalt beim
Landgericht Mainz
1908
Hans Soldan übernimmt die von RA Justizrat
Kolsen im Jahre 1904 gegründete Deutsche Rechtsanwalts-Zeitung (DRAZ) Gründung
des Wirtschaftlichen Verbandes Deutscher Rechtsanwälte. Die Hans Soldan
Stiftung feiert das Jahr 1908 als den Gründungsakt ihrer Geschichte und
ihres eigenen Bestehens. Die Errichtung einer Stiftung ließ sich im Jahr
1908 noch nicht verwirklichen, da Soldan nicht über das Kapital verfügte,
das als Voraussetzung für die staatliche Genehmigung erforderlich gewesen
wäre.
1911-1914
Treuhand Deutscher Rechtsanwälte
Das Unternehmen begann sehr erfolgreich, fiel jedoch später der Entwicklung
im Kriege zum Opfer
1911
Gründung der Wissenschaftlichen Hilfsstelle
Deutscher Rechtsanwälte.
Eine Standeseinrichtung von außerordentlicher
Bedeutung, die bis in die 90er Jahre Bestand hatte.
1923
Einstellung der DRAZ infolge der Auswirkungen
der Inflation; Zulassung Hans Soldans als Rechtsanwalt beim Reichsgericht in
Leipzig
1924-1928
Rechtsanwälte und Notare werden erstmals
in ihrer Praxis besucht und beraten. Zweigstellen des Wirtschaftlichen Verbandes
Deutscher Rechtsanwälte in Dresden, Leipzig und Stettin werden gegründet.
Berlin wird zum administrativen Zentrum des Verbandes, Leipzig ist der Hauptsitz.
1929
Gründung der Hans Soldan Stiftung
1931
Erwerb der ersten stiftungseigenen Druckerei
in Berlin.
Eröffnung der ersten Erholungsstätte für Rechtsanwälte und
Angehörige in Bad Harzburg , Hotel „Juliushall“
1938
Erwerb eines Geschäfts- und Fabrikgeländes
in der Blumenstrasse in Berlin
1940
12. August, Tod Hans Soldans
Nachfolger des Stifters als Vorstand wurde sein Schwiegersohn, Dr. iur. Fritz
Trops.
1946
Wiederaufnahme der Tätigkeit nach dem Kriege in Bad Harzburg.
Stiftungssitz bleibt satzungsgemäß Leipzig
1951
Verlegung der Hauptgeschäftsniederlassung nach Essen
1965
Einzug in das neu errichtete Geschäfts- und Betriebsgebäude in Essen
1968
Gründung des Rechenzentrums
1978
Von 1978 bis 2009 war Herr Rechtsanwalt und Notar Dr. Dr. h. c. Dieter Ahlers, Bremen,
Vorstand der Stiftung. Die weitere Ausdehnung des Leistungsangebotes der Stiftung,
wie die Nutzung ihrer wirtschaftlichen Optimierungschancen, sind die Ziele,
die Dr. Ahlers seit 1978 konsequent verfolgt hat.
1988
Ausgliederung des Geschäftsbetriebes in die Hans Soldan GmbH und Umwandlung
der Stiftung in eine gemeinnützige Stiftung – Dem Aufsichtsrat gehören
neben einem Mitglied der Familie Soldan, Vertreter der Bundesrechtsanwaltskammer,
der Deutsche Anwaltverein sowie die Medien Union GmbH Ludwigshafen an. Vorsitzender
ist Hans-Georg Curtze, ein Neffe des Stifters.
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